Drohnenversicherung für die USA - Finanzhelden.org

Ob Grand Canyon, wunderbare Strände mit kristallklarem Wasser oder Indian Summer in Mittleren Westen der USA, die Vereinigten Staaten von Amerika sind ein Traum für Drohnen-Fotografen und Reisende. Im Rahmen eines USA-Urlaubs lassen sich aufgrund der schieren Größe des Landes unzählige atemberaubende Motive finden. Natürlich klar, dass da eingefleischte Kopterfans ihre Drohne aufsteigen lassen wollen um tolle Urlaubsbilder zu schießen.

Da auch Teile des Finanzhelden-Teams große Drohnen-Fans sind, haben wir das Thema genauer beleuchtet. Was es mit der Drohnenversicherung in den USA auf sich hat, ob sie Pflicht ist und welche Kopter-Versicherung wir empfehlen, erfährst du in den nächsten Abschnitten.

Info – Einreise mit der Drohne in die USA

Zunächst möchten wir dir ein paar allgemeine Infos zur Einreise mit der eigenen Drohne in die USA an die Hand geben. Diese ist nämlich in aller Regel sehr unproblematisch möglich. Ein Transport der Drohne kann entweder im Handgepäck oder aber im Aufgabe-Gepäck erfolgen. Am besten prüfst du hierzu die Bestimmungen der Airlines im Vorfeld.

Da Lithium-Polymer-Akkus, mit denen die Drohnen betrieben werden, als Gefahrgut gelten, müssen diese aber zwingend im Handgepäck transportiert werden. Auch hier solltest du auf jeden Fall im Vorfeld bei der Airline nachfragen, wie viele Akkus du pro Person transportieren darfst. Die Regelungen sind hier von Airline zu Airline sehr unterschiedlich.

Normalerweise sind aber die folgenden Grenzwerte bei den meisten Airlines gängig

  • unter 100 Wh: Transport beliebig vieler Akkus im Handgepäck erlaubt
  • 100 bis 160 Wh: Transport von maximal zwei Ersatz Akkus erlaubt
  • über 160 Wh: Transport der Akkus nur als Gefahrengut-Fracht

Tipps: Wir empfehlen den Transport der Drohne und der Akkus, sofern zulässig, auf jeden Fall im Handgepäck. So kann Diebstahl oder auch Beschädigungen vorgebeugt werden.

Auch für die Wiedereinreise nach Deutschland ist es sicherlich kein Fehler eine Rechnung über den Kauf der Drohne in Deutschland mit sich zu führen. Dies hat mit der Steuer zu tun. Viele Technik-Produkte sind in den USA billiger. So liegt es einigen Zöllnern nahe, dass du die Drohne in den USA gekauft hast und bei der Einfuhr noch Steuer bezahlen musst.

Mit dem Kaufbeleg aus Deutschland bist du davor aber sicher und hast nichts zu befürchten! Eine Kopie oder ein Handyfoto der Unterlagen sollte in aller Regel vollkommen ausreichen!

Allgemeine Bestimmungen zum Drohne Fliegen in den USA

Drohne Fliegen im USA Urlaub Infografik
Auch wenn die Regeln in den USA lockerer wie in Deutschland sind, so gibt es beim Drohne Fliegen etliches zu beachten. Eine gute Drohnen-Haftpflicht sollte ohnehin zum Standard gehören.

Wie du nun erfahren hast, ist die Einfuhr einer Drohne in die USA überhaupt gar kein Problem. Doch wie sieht es mit den Flugbestimmungen für Hobbypiloten aus? Im folgenden Abschnitt erklären wir dir knapp, was du beim Drohne-Fliegen in Amerika auf jeden Fall beachten musst.

Reine Privatflüge in den USA unterliegen keiner Registrierungs- oder Genehmigungspflicht und dürfen von jedem durchgeführt werden. Nur wenn die Drohne ein Startgewicht von über 250 Gramm aufweist, muss eine Registrierung bei der FAA erfolgen. Dies ist jedoch kein Hexenwerk, kann von Deutschland aus erfolgen und kostet lediglich rund 5 US-Dollar.

Drohnen Regeln in den USA

Für den Flug mit der Drohne gibt es zudem einige doch recht einfach Gesetze zu beachten. So darf eine Drohne immer nur in Sichtweite betrieben werden. Das bedeutet aber nicht, dass keine FPV Flüge ausgeführt werden können. Für diese ist dann eben ein Spotter / Beobachter nötig, der das Fluggerät im Auge behält und den Drohnenpiloten gegebenenfalls warnen kann.

Wenn sich eine Drohne näher als 121 Meter an einer Struktur befindet (beispielsweise ein Gebäude), so beträgt die maximale Flughöhe in diesem Fall 121 Meter. Wenn die Drohne weiter als 121 Meter vom einer Struktur entfernt fliegt, so darf die Drohne 121 Meter über den höchsten Punkt der Struktur aufsteigen.

Ein Beispiel

  • Ein Haus ist 10 Meter hoch. Du fliegst innerhalb eines Radius von 121 Meter: Die maximal zulässige Flughöhe beträgt 121 Meter.
  • Ein Haus ist 10 Meter hoch und du befindest dich über 121 Meter davon entfernt: Die maximale zulässige Flughöhe beträgt nun 131 Meter.

Generell gilt zu sagen, dass das private Fliegen einer Drohne in den USA nicht so stark reguliert und eingeschränkt ist, wie beispielsweise in Deutschland. Es herrscht jedoch auch in der Nähe von Flughäfen, Militärbasen (im Radius von 5 Meilen Abstand) und in allen Nationalparks ein Flugverbot. Weiterhin ist es auch in gewissen Städten nicht gestattet, so z.B. in Washington und New York City, mit der Drohne zu fliegen.

Zudem gilt es zu beachten, dass es nur zulässig ist bei Tageslicht bzw. 30 Minuten vor und nach Sonnenaufgang bzw. Sonnenuntergang zu fliegen.

Drohne in den USA
Die Vereinigten Staaten bieten wunderbare Möglichkeiten für tolle Drohnenaufnahmen, auch wenn dieses Bild wohl eher nicht legal entstanden sein dürfte…

Drohnenversicherung in den USA nicht vorgeschrieben, aber mehr als ratsam!

Im Allgemeinen besteht in den USA keine Versicherungspflicht für Drohnen. Das bedeutet, dass du mit deinem gesamten Privatkapital zur Verantwortung gezogen werden kannst. Gerade bei schlimmeren Unfällen oder sonstigen unvorhergesehenen Ereignissen kann das schnell dein Ruin bedeuten. Denn auch als Deutscher wirst du zu 100% in den USA haftbar gemacht.

Da gerade die USA für aberwitzige Gerichtsverfahren und Klagen bekannt sind und etliche Anwälte davon leben enorme Summen vor Gerichten durchzusetzen, ist es fahrlässig ohne passende Drohnenversicherung in den USA zu fliegen. Wir von den Finanzhelden empfehlen dir auf jeden Fall den Abschluss einer Quadrocopter-Versicherung.

Tipp: In den USA musst du ohne Versicherung für alle Schäden und Strafen selbst aufkommen! Da extrem hohe Summen an den Gerichten verhandelt werden, kann das ohne Versicherung deinen finanziellen Alptraum bedeuten!

Welche Versicherer schließen bei der Drohnenversicherung USA und Kanada mit ein?

Nach den Recherchen der Finanzhelden viele privaten Drohnenversicherungen das Fliegen in den USA und Kanada aus. Das liegt mit ziemlich großer Sicherheit an der bereits erwähnten Problematik der Anklagewut amerikanischer Anwälte. Nicht selten werden Millionenbeträge für Kleinigkeiten gefordert und vielen Versicherern ist das Thema wohl zu heiß.

Wir von den Finanzhelden haben uns damit natürlich nicht zufrieden gegeben und eine Lösung für alle Hobby-Drohnenpiloten in den USA und Kanada gefunden. So ist die Drohnenhaftpflicht der Haftpflichthelden auch in den USA und Kanada gültig und zudem noch ein echtes Top-Produkt in Deutschland und Europa. Mehr dazu aber im nächsten Abschnitt…

Der Tipp der Finanzhelden – Drohnenversicherung USA über die Haftpflichthelden

Empfehlung Drohnenversicherung USA - Haftpflichthelden TestsiegelDie, unserer Meinung nach, beste Drohnenversicherung für die USA im privaten Bereich ist derzeit das Angebot der Haftpflichthelden. Die Halterhaftpflicht inklusive Gefährdungshaftung nach LuftVG ist Teil des privaten Haftpflichtschutzes. Dieser gilt weltweit, auch in den USA und Kanada. Für USA Urlauber mit Drohne also optimal!

Auch die maximale Deckungssumme mit 50 Millionen Euro, sollte eigentlich so ziemlich alles abdecken, was mit einer Drohne passieren kann und eifrige Anwälte fordern können.

Hier die Leistungen der Drohnenversicherung für die USA auf einen Blick

  • Private Haftpflicht inklusive Flugmodelle bis 5 kg
  • Deckungssumme: 50 Millionen Euro
  • Unlimitierte Anzahl an Multicoptern, Quadrocoptern, Hexacoptern etc.
  • Verschuldungs- und Gefährdungshaftung inklusive
  • Freies Fliegen (auch außerhalb von Modellflugplätzen)
  • Indoor- und Outdoor-Flüge
  • Flüge mit Kamera (Video / Foto / FPV Flüge)
  •  Flüge im Ausland (weltweite Gültigkeit)
  • Autonomes Fliegen / Flug via Autopilot / Waypoints / FollowMe
  • Forderungsausfall
  • Sinnvoller und fairer Eigenanteil von 150 Euro je Schadensfall

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Einen wichtigen Punkt gibt es dabei allerdings zu beachten: Drohnenpiloten, die in den USA oder Kanada fliegen, sind nur versichert, wenn sie nach den selben Vorschriften fliegen, wie sie in Deutschland gültig sind.

Dies hat damit zu tun, dass auf der gesamten Welt derzeit keine einheitlichen Regeln gelten und somit immer die Gesetze des Heimatlandes für die Versicherung herangezogen werden.  Das macht die Sachlage für den Drohnenpiloten und auch für die Versicherer deutlich einfacher!

Hast du noch Fragen rund um die Drohnenversicherung für die USA? Kontaktiere uns einfach via Facebook Messenger und wir antworten gerne!

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